Warum ich der Payback VISA Karte von der BW Bank den Rücken gekehrt habe

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Banken, Kreditkarten & Broker

Ich war viele Jahre ein großer Fan der Payback VISA Kreditkarte* von der BW Bank – und das nicht ohne Grund. Als ich sie damals abgeschlossen habe, gehörte sie zu den attraktivsten VISA-Karten auf dem Markt. Keine Jahresgebühr, kostenlose Bargeldabhebungen weltweit, keine Fremdwährungsgebühren – und das alles kombiniert mit der Möglichkeit, auf jede VISA-Ausgabe Payback-Punkte zu sammeln. Für jemanden wie mich, der Payback-Punkte als cleveres Cashback-System schätzt, war das ein Volltreffer.

Dazu kam: VISA wird fast überall akzeptiert, im Gegensatz zu American Express, die ich parallel nutze. Gerade für Mietwagenbuchungen oder Kautionshinterlegungen ist eine vollwertige Kreditkarte oft Pflicht, und mit VISA war ich auf der sicheren Seite. Dank des verlängerten Zahlungsziels einer Kreditkarte konnte ich meine Ausgaben zudem flexibel steuern.


Die Konditionen heute – und warum das Konzept nicht mehr funktioniert

Inzwischen sieht die Welt allerdings anders aus. Für Neukunden wurden die Konditionen mehrfach verschlechtert: Jahresgebühr, Gebühren für Bargeldabhebungen im Inland, keine Erstattung von Automatengebühren im Ausland – all das hat die Karte für neue Nutzer unattraktiv gemacht. Deshalb habe ich sie schon lange nicht mehr aktiv empfohlen und stattdessen immer wieder auf zwei kostenfreie Alternativen hingewiesen: die VISA-Karten von Barclays* und der Hanseatic Bank*.

Doch selbst für mich als Bestandskundin mit alten, günstigen Konditionen hat das ursprüngliche Nutzungskonzept der Payback VISA nicht mehr funktioniert. Der entscheidende Knackpunkt: Es gibt bis heute keine Möglichkeit, den kompletten Saldo am Monatsende automatisch ausgleichen zu lassen.

Das heißt: Wer den offenen Betrag nicht manuell ausgleicht, rutscht automatisch in den Sollzins – und der liegt bei stolzen 15,9 %. Marktüblich, ja. Aber für mich völlig unattraktiv, wenn es darum geht, eine Karte möglichst kostenlos zu nutzen.

Mein Workaround – und warum er nicht mehr tragbar war

Um Zinsen zu vermeiden, habe ich die Karte jahrelang wie eine Prepaid-Karte genutzt: einfach aktiv Guthaben aufladen, meist 1.000 bis 2.000 € im Plus, und so nie ins Minus rutschen. Das hat lange funktioniert – bis ich feststellen musste, dass ich auf dieses Guthaben Kapitalertragssteuer zahlen musste.

Ja, richtig gelesen: Guthaben, das ich nur geparkt habe, führte zu steuerlichen Abzügen. Die Begründung ist mir bis heute schleierhaft – aber das Ergebnis war, dass ich de facto nicht mehr komplett kostenlos fahren konnte.

Und in den letzten Monaten kam es dann, wie es kommen musste: In einem Monat zahlte ich 8,90 € Zinsen – und erhielt im Gegenzug Payback-Punkte im Wert von gerade einmal 1,30 €. Das Verhältnis? Einfach nur absurd.

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Schlechter Support und keine Empfehlung mehr

Neben den finanziellen Aspekten war auch meine Erfahrung mit dem Kundensupport der BW Bank über die Jahre eher durchwachsen. All das zusammengenommen führte zu einer klaren Entscheidung: Ich habe die Payback VISA gekündigt.

Heute kann ich sie weder Neukunden noch Bestandskunden empfehlen. Wer eine kostenlose, vollwertige VISA-Kreditkarte sucht, ist mit den Karten der Hanseatic Bank* oder von Barclays* deutlich besser bedient. Beide bieten faire Konditionen, sind gebührenfrei und erfordern nicht, dass man sich jeden Monat mit Zinsfallen und Guthabensteuer herumschlägt.Fazit: Die Payback VISA der BW Bank war einmal eine Top-Karte. Für mich persönlich ist sie das längst nicht mehr – und der Schritt zur Kündigung war überfällig. In kommenden Artikeln werde ich ausführlich erklären, warum ich die Hanseatic Bank VISA* sogar noch vor der Barclays VISA* auf Platz 1 setze.

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