Celine Nadolny liest Too Much von Prof. Dr. Eva Asselmann (dtv) vor verschneiter Bergkulisse – Triptychon mit Buchcover, Leseszene und Innenseiten der Rezension auf Book of Finance
Mindset & Persönlichkeitsentwicklung

Too Much

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★★★★☆

★★★★☆ TOO MUCH von Prof. Dr. Eva Asselmann* – Warum der Reflex, alles unter Kontrolle zu bringen, genau das verschlimmert, was uns ohnehin überfordert. anzeige

Vor ein paar Wochen saß ich abends auf dem Sofa, der Tag war durch, ich wollte eigentlich nur noch runterfahren. Stattdessen griff ich zum Handy. Nicht aus Neugier, nicht aus Langeweile — eher aus diesem seltsamen Automatismus, der sich anfühlt wie Atmen: Bildschirm entsperren, wischen, scrollen, nichts suchen und trotzdem nicht aufhören können. Irgendwann legte ich das Ding zur Seite, starrte an die Decke und dachte: Wann genau bin ich eigentlich zur Zuschauerin meiner eigenen Abende geworden?

Was mich an dieser Szene am meisten störte — sie war nicht besonders. Sie war normal. Und genau diese Normalität ist es, die Eva Asselmann in Too much seziert. Nicht als Klageschrift gegen die böse digitale Welt, sondern als psychologische Tiefenbohrung in die Frage, warum sich so vieles gleichzeitig zu viel anfühlt und warum unser reflexartiger Griff nach Kontrolle das Problem meistens nicht löst, sondern verschärft.

Ich vergebe ★★★★☆ — ein Buch, das mit wissenschaftlicher Substanz arbeitet, wo die meisten nur Meinungen auffahren, und dabei trotzdem lesbar bleibt. Kein kleines Kunststück.

„Nicht wir treiben das Leben – es treibt uns. Und je stärker wir versuchen, Kontrolle zurückzuerlangen, desto mehr scheint sie uns zu entgleiten.“
Eva Asselmann

Der unsichtbare rote Faden hinter dem Chaos

Man könnte Too much auf den ersten Blick für eines dieser Bücher halten, die einem erklären, warum alles schlimm ist: die Handys, die Nachrichten, die sozialen Medien, das Tempo. Und ja, Asselmann arbeitet sich im ersten Teil durch genau diese Felder. Tempo und Zeitarmut. Reizüberflutung und Popcorn-Gehirn. Negativitätsbias und Doomscrolling. Trügerische Erinnerungen. Unsicherheit und VUCA-Welt. Das Marmeladen-Paradox. Selbstoptimierungszwang. Einsamkeit mitten im Getümmel. Neun Kapitel, neun Phänomene – bekannt, jedes für sich zigfach beschrieben.

Aber hier passiert etwas, das aus meiner Sicht das Buch vom Genre-Standard abhebt: Asselmann reiht nicht aneinander. Sie verdichtet. Die neun Phänomene stehen nicht nebeneinander wie Topfpflanzen im Regal, sondern greifen ineinander, verstärken sich gegenseitig, und am Ende des ersten Teils hat man nicht neun separate Probleme gelesen, sondern eine einzige Diagnose: Wir erleben kollektiven Kontrollverlust. Die Welt produziert mehr Reize, mehr Optionen, mehr Unsicherheit, als unser Nervensystem verarbeiten kann. Und weil Kontrolle ein menschliches Grundbedürfnis ist – so alt wie der Reflex, beim Rascheln im Gebüsch aufzuspringen -, versuchen wir gegenzusteuern. Wir optimieren uns selbst, tracken unseren Schlaf, scrollen uns durch Nachrichtenfluten, um den Überblick zu behalten. Und merken nicht, dass genau dieser Versuch uns tiefer in die Erschöpfung zieht.

Das ist die Klammer des Buches. Und sie funktioniert.

Ein Aufbau, der trägt – mit einem Knick am Ende

Die Architektur ist klug: Teil 1 diagnostiziert, Teil 2 erklärt den psychologischen Kern, Teil 3 übersetzt in Handlung. Das klingt einfach, aber die Ausführung ist es nicht. Denn die Bewegung von der Zeitkritik (Tempo, Reizflut) über die psychologische Grundlegung (Kontrollbedürfnis, erlernte Hilflosigkeit, Selbstwirksamkeit nach Bandura) bis zum Sechs-Wochen-Programm hat tatsächlich die Qualität eines sich entfaltenden Arguments. Ich lese viele Sachbücher, die im Grunde aus losen Modulen bestehen, beliebig umsortierbar, ohne dass sich am Gesamteindruck etwas ändern würde. Bei Too much würde man das merken.

Gleichzeitig – und das muss ich ehrlicherweise sagen – ist Teil 3 der schwächste. Die ersten 200 Seiten haben essayistische Qualität, stellenweise fast literarisch. Asselmann arbeitet mit fiktionalisierten Figuren (Anna, Noah, Mira), die sie wie Leitmotive durch das Buch zieht, eingebettet in reale Geschichten von Sven Hannawald, Howard Schultz, Viktor Frankl, Sophia Thiel. Diese Mischung erzeugt Sog. Dann kommt Teil 3, und plötzlich liest man ein Arbeitsbuch. SMART-Ziele formulieren, kognitive Defusion üben, WOOP-Methode anwenden, Wenn-dann-Pläne schreiben. Alles evidenzbasiert, alles methodisch sauber – keine Frage. Aber der Energieabfall ist spürbar. Wer sich von der Analyse getragen fühlt, wird den Stilbruch bemerken. Es ist kein Grund, das Buch abzuwerten. Aber es ist etwas, das man als Leser wissen sollte.


Prof. Dr. Eva Asselmann – eine Forscherin, die den Elfenbeinturm verlässt, ohne ihre Werkzeuge zu vergessen

Eva Asselmann ist keine Coachin, die sich einen akademischen Anstrich gibt. Sie ist Professorin für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie an der HMU Health and Medical University in Potsdam, Jahrgang 1989, studiert und promoviert an der TU Dresden, habilitiert mit Anfang dreissig, Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, ausgezeichnet mit dem Werner-Straub-Preis. Forschungsaufenthalte an der UCLA, Harvard, Ohio State. Über 50 Fachpublikationen in internationalen Journals, über eine Million Euro DFG-Drittmittel eingeworben. Zertifiziert in systemischem Coaching, Change Management und ACT.

Too much ist nach Woran wir wachsen (2022) und Easy Relax (2023) ihr drittes populärwissenschaftliches Buch – und das ambitionierteste. Die beiden Vorgänger erschienen bei Ariston, dieses bei dtv, bereits in zweiter Auflage und auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Asselmann ist ebenfalls als Keynote-Speakerin, in Podcasts und im Fernsehen (Terra Xplore) aktiv.

Für die Bewertung dieses Buches ist der Hintergrund aus meiner Sicht entscheidend. Denn Asselmann referiert nicht nur fremde Forschung – sie bringt eigene Daten mit. Die Langzeitstudie mit über 3.000 Jugendlichen zu Selbstwirksamkeit und psychischer Gesundheit, die SOEP-Auswertungen zur hedonischen Adaptation, die Trennungsstudie, die zeigt, dass wahrgenommene Kontrolle nach einer Scheidung innerhalb von fünf Jahren über das Ausgangsniveau steigt: Das sind keine angelesenen Zitate, sondern Ergebnisse aus Asselmanns eigener Forschungsbiografie. In einem Genre, in dem die meisten Autoren die immer gleichen zehn Studien in immer neuen Worten aufwärmen, ist das ein realer Qualitätsunterschied.


„Wir vergleichen unser Rohmaterial mit den Hochglanzszenen anderer. Was fehlt, sind die Umwege, Ängste, Brüche – das, was Menschen menschlich macht.“
Eva Asselmann

Die Wissenschaft dahinter – und warum sie hier ernst zu nehmen ist

Über 200 Endnoten hat dieses Buch, und sie sind nicht dekorativ. Ich habe stichprobenartig geprüft: Die Wiedergabe der Studien stimmt. Das Flughafen-Experiment in Houston? Korrekt dargestellt. Iyengars Marmeladen-Studie? Sauber. Die Bergen Social Media Addiction Scale? Inklusive Verweis auf die deutsche Validierung. Die Penny-Studie von Nickerson und Adams? Auch da stimmt die Darstellung. Und – das hat mich positiv überrascht – Asselmann markiert explizit, wo Befunde wissenschaftlich umstritten sind. Roy Baumeisters Ego-Depletion-These? Sie schreibt: „Diese These gilt inzwischen als umstritten.“ Der Florida-Priming-Effekt? „Auch wenn die Stärke dieses Effekts heute wissenschaftlich umstritten ist.“ Das ist intellektuelle Ehrlichkeit, die man in populärer Sachbuchliteratur viel zu selten sieht.

An wenigen Stellen wird es dann doch etwas unscharf. Die Behauptung, fast 90 Prozent aller Menschen erlebten Phantom-Vibrationen, stützt sich auf eine einzelne Studie mit Studierenden – keine bevölkerungsrepräsentative Erhebung. Die bekannte Studie zu israelischen Richtern und Entscheidungsmüdigkeit wird ohne den Hinweis auf die methodische Kritik zitiert. Das sind keine groben Fehler, aber sie fallen auf, gerade weil der Rest so sorgfältig gearbeitet ist. Wie ein winziger Fleck auf einem ansonsten tadellosen Hemd – er stört nur, weil drumherum alles stimmt.

Wo Asselmann sich etwas traut

Was dieses Buch von den meisten Überforderungsratgebern unterscheidet, ist der Bogen ins Gesellschaftliche. Asselmann bleibt nicht beim Individuum stehen. Sie führt das Konzept der erlernten Hilflosigkeit (Seligman) konsequent weiter: Wenn Millionen Menschen ihr Zutrauen in die eigene Wirksamkeit verlieren, hat das Folgen, die weit über private Erschöpfung hinausreichen. Sinkende Wahlbeteiligung. Wachsender Populismus. Strukturelle Armut als Katalysator von Ohnmacht. Victim Blaming als Schutzmechanismus. Und – das hat mich ehrlich verblüfft – eine Passage über die Entstehung des Nationalsozialismus als Extremfall kollektiver Hilflosigkeit, die in Radikalisierung mündete.

Ob man diesem Bogen in jedem Punkt folgen möchte, steht auf einem anderen Blatt. Die Übergänge von Smartphone-Sucht über erlernte Hilflosigkeit bis zum Holocaust sind naturgemäss steil. Aber der Versuch, psychologische Mechanismen vom Individuum in die Gesellschaft zu denken, verdient Respekt. Und er hebt das Buch aus dem Regal der üblichen „Mach mal Pause und atme durch“-Literatur heraus. Klar heraus.

„Wer den Glauben an sich verliert, verliert oft auch den in Medien, Institutionen und Politik. Wo Misstrauen wächst, gedeihen einfache Antworten.“
Eva Asselmann

Breite als Stärke – und als Schwäche

Die Kehrseite der Ambition ist die Tiefe. Neun Kapitel in Teil 1, jedes auf 15 bis 20 Seiten – das reicht für eine kluge Einführung, aber für manche Leser wird es an der Oberfläche bleiben. Wer Gloria Marks Attention Span kennt, wird das Kapitel über Aufmerksamkeit als solide Zusammenfassung lesen, nicht als Erkenntnisgewinn. Wer Barry Schwartz‘ Paradox of Choice gelesen hat, findet das Marmeladen-Kapitel vertraut. Wer Hartmut Rosas Resonanz-Theorie kennt, erkennt die Einsamkeits-Analyse als verkürzte Variante.

Das ist kein Vorwurf – es ist eine Konsequenz der Architektur. Ein Buch, das neun Phänomene unter einer Klammer zusammenführt, kann jedes Einzelne nur anreissen. Für ein Publikum, das diese Themen zum ersten Mal in dieser Bündelung liest, ist das kein Problem. Im Gegenteil: Die Synthese ist die Leistung. Aber wer in einem oder mehreren Feldern tiefer drin ist, wird an bestimmten Stellen merken, dass die Darstellung eleganter ist als erschöpfend.

Im Regalmeter: Wo dieses Buch steht

Thematisch liegt Too much in direkter Nachbarschaft zu Volker Buschs Kopf frei! – ähnliche Problemdiagnose, ähnliches Zielpublikum. Der Unterschied: Asselmann arbeitet wissenschaftlich sauberer, referenziert breiter, argumentiert systematischer. Wer ein Buch sucht, das die Überforderung der Gegenwart nicht bloss beschreibt, sondern psychologisch durchdringt – mit Quellenapparat, eigenen Daten, einer tragfähigen Leitidee und dem Mut zum gesellschaftspolitischen Bogen -, wird hier besser bedient als bei fast allem, was das Genre sonst hergibt.

Gestaltung und Preis-Leistung

Über die Ausstattung muss man bei diesem Buch wenig Worte verlieren – ausser lobende. Das Cover ist handwerklich gelungen: ein starker Titel, Spotlack, eine prägnante rosa Typografie, die sich bis zum Verlagslogo durchzieht. Im Inneren ein Zweifarbdruck mit Fliederton für die Übungsblöcke, saubere Leserführung, angenehmes Papier. Die Klappenbroschur wirkt hochwertig, der Satz ist luftig, ohne dass Substanz fehlt. Das ausführliche Anmerkungsverzeichnis ist ein Genuss für alle, die Quellen prüfen oder vertiefen wollen. Achtzehn Euro für 256 Seiten bei dtv – das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt ohne Einschränkung.

Für wen dieses Buch funktioniert

Für Menschen, die das diffuse Gefühl von „zu viel“ endlich verstehen wollen – nicht als persönliches Versagen, sondern als psychologisches Muster mit gesellschaftlichen Ursachen. Für Leser, die sich ungern mit Binsenweisheiten abspeisen lassen, aber ebenso wenig ein Fachbuch wollen. Für alle, die nach den Mechanismen hinter der Erschöpfung fragen und dabei ein Buch suchen, das seine Behauptungen belegt statt bloss behauptet.

Weniger geeignet ist es für Leser, die in einem der Einzelthemen (Aufmerksamkeit, Einsamkeit, Entscheidungspsychologie) echte Tiefe suchen – dort empfehle ich die jeweiligen Spezialtitel. Und wer mit dem Du-Ton und den Übungsblöcken in Teil 3 grundsätzlich fremdelt, wird die letzten fünfzig Seiten eher überblättern.

Fazit

Too much ist kein Buch, das eine komplett neue Erkenntnis liefert. Es ist ein Buch, das bekannte Erkenntnisse besser zusammenbringt als die allermeisten vor ihm. Die Synthese – neun Zeitphänomene, eine Klammer, ein psychologischer Schlüsselbegriff – ist die eigentliche Leistung. Asselmann schafft es, Wissenschaft in eine Sprache zu übersetzen, die ein breites Publikum erreicht, ohne die Substanz dabei zu opfern. Das gelingt in diesem Genre selten, und wenn, dann fast nie mit dieser Quellenqualität.

Die Schwächen liegen in der Natur der Breite: Wer Tiefe sucht, wird an einzelnen Stellen mehr wollen. Der Stilbruch zwischen Essay und Arbeitsbuch in Teil 3 ist spürbar, wenn auch kein ernstes Problem. Und ja, die eine oder andere Studie hätte etwas vorsichtiger eingeordnet werden können.

Unterm Strich aber bleibt ein Sachbuch, das seine Sache sehr gut macht. Wer Orientierung sucht, ohne sich für dumm verkaufen zu lassen, findet hier einen Kompass, der hält, was er verspricht.

Meine 5 Key Learnings aus Too much: Warum wir Kontrolle suchen – und Kraft im Loslassen finden – von Prof. Dr. Eva Asselmann:

Kontrolle ist ein Grundbedürfnis – und genau deshalb so gefährlich

Wir suchen Kontrolle nicht aus Schwäche, sondern aus einem uralten Überlebensinstinkt heraus. Schon unsere Vorfahren mussten Muster erkennen und Gefahren vorhersehen, um zu überleben. Das Problem ist: In einer Welt, die sich schneller dreht als unsere Verarbeitungskapazität, kippt dieses Bedürfnis ins Destruktive. Wer alles im Griff haben will – den Schlaf per App, die Ernährung per Tracker, die Nachrichten per Doomscrolling -, erzeugt genau die Erschöpfung, vor der er sich schützen will. Nicht das Chaos ist der Feind, sondern unser Versuch, es zu bändigen.

Was sich vertraut anfühlt, ist nicht automatisch die Wahrheit

Unser Gedächtnis ist kein neutraler Chronist. Es glättet, verklärt, erfindet – nicht aus Bosheit, sondern aus dem Wunsch nach Sinn. Asselmann zeigt überzeugend, wie der Rosige-Rückblick-Effekt, der Rückschaufehler und der Survivorship Bias zusammenwirken: Wir halten die Vergangenheit für geordnet, die Gegenwart für chaotisch und die Zukunft für bedrohlich. Ganze gesellschaftliche Narrative wie „Früher war alles besser“ folgen diesem Muster. Wer das durchschaut, gewinnt nicht weniger Unsicherheit – aber ein klareres Verhältnis zur Realität.

Erlernte Hilflosigkeit ist kein Privatproblem

Das Seligman-Experiment mit den Hunden kennen viele. Was Asselmann daraus macht, ist ungewöhnlich: Sie zieht den Faden weiter – von individueller Resignation über sinkende Wahlbeteiligung und Politikverdrossenheit bis hin zu Populismus und Radikalisierung. Wenn genug Menschen glauben, dass ihr Handeln nichts mehr bewirkt, verändert sich nicht nur ihr persönliches Wohlbefinden, sondern das Klima ganzer Gesellschaften. Strukturelle Ohnmacht – durch Armut, mangelnde Bildung, verschlossene Systeme – ist dabei kein Randthema, sondern der Boden, auf dem erlernte Hilflosigkeit wächst.

Selbstwirksamkeit schlägt Selbstoptimierung

Die Pointe des Buches liegt in der Unterscheidung. Selbstoptimierung sagt: Du musst besser werden. Selbstwirksamkeit sagt: Du kannst etwas bewirken. Das eine erzeugt Druck, das andere Zutrauen. Asselmann zeigt anhand eigener Langzeitstudien, dass Menschen mit höherer Selbstwirksamkeit nicht nur seltener an Angststörungen und Depressionen leiden, sondern sich auch gesünder verhalten, schneller von Rückschlägen erholen und tragfähigere Beziehungen führen. Nicht weil sie härter arbeiten, sondern weil sie sich zutrauen, dass ihr Handeln etwas verändert. Das ist ein feiner, aber entscheidender Unterschied.

Kleine Schritte verändern mehr als grosse Vorsätze

Veränderung beginnt selten mit dem grossen Wurf. Sie beginnt mit zehn Minuten Fokus am Morgen, mit einem einzigen Satz, den man in einer Runde ausspricht, obwohl die Angst vor Ablehnung da ist. Asselmanns Sechs-Wochen-Programm basiert auf dem Small-Wins-Effekt: Unser Gehirn registriert Fortschritt, auch wenn er winzig ist – und dieser Fortschritt verändert, wie wir uns selbst sehen. Wer einmal erlebt hat, dass sein Handeln einen Unterschied macht, traut sich beim nächsten Mal mehr zu. Nicht weil sich die Welt verändert hat, sondern weil sich die innere Gewissheit verschoben hat.

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Celine Nadolny lächelt in die Kamera und hält einen Stapel Bücher in den Händen. Auf dem Bild steht der Text ‚Effektiver Speed Reading Onlinekurs – schneller lesen, mehr behalten, konsequent umsetzen‘.

Schneller Lesen – Mehr Behalten – Konsequent Umsetzen

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